check point hope 2003
EINE ULTIMATIVE STÄDTISCHE BEGEGNUNG
04. – 08. November / Valentinskamp 34

Performance mit Tanz, Musik, Video,und bildende Kunst in leeren Gebäuden

Hamburg ist eine Stadt der Begegnungen von Menschen verschiedener Nationalitäten. Sie prägen das Bild der Stadt und sie sind in allen Bereichen des Lebens tätig. Auch in der Kunst. Menschliche Begegnungen beruhen auf Zufälligkeiten, die etwas Neues entstehen lassen. Kunst lebt aus den Begegnungen mit dem Menschen. „check point hope“ basiert auf zufallsreichen Begegnungen, es ist ein Treffpunkt von Künstlern verschiedener Kunstsparen und Nationaltäten, die in Hamburg leben und sich zum ersten Mal begegnen. „check point hope“ ist sozusagen ein erfundener Ort, indem man menschlich und künstlerisch aufeinander trifft. Es ist letztendlichen ein utopischer, hoffnungsvoller Ort, wo alles möglich ist. Sieben Künstler aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, Video und bildende Kunst werden aus Improvisationen ihre Performances aufbauen. Künstler, die in Hamburg leben, treffen sich zum ersten Mal und kreieren eine interdisziplinäre Performance immer aufs Neue.
Es wird eine kurze Begegnung sein, die mehrmals am Tag stattfindet.
Hamburg ist auch eine Stadt der Leerstehende Gebäude. Sie gibt es in Hamburg überall. Ich sehe die Notwendigkeit neue Räume für Kunst zu erschaffen außerhalb der festgelegten Kunst- und Theaterstrukturen. Die Möglichkeit in öffentlichen Räumen „check point hope“ zu zeigen gibt uns als Künstler die Chance neue Räume für unsere Kunst zu erschaffen und einen fiktiven Raum entstehen zu lasse, der eine Plattform für Performer und Publikum öffnet.
Im Inneren der Gebäude performen wir und von außen werden wir betrachtet.
Die Leute können aber auch ins Gebäude hinein und sich alles von Innen ausschauen. Sie können auch die kommenden Tage wiederkommen und die Entwicklung miterleben.
Sieben Künstler werden sich fünf Tage die Woche, fünf Mal am Tag, im Inneren des Gebäudes befinden und es zum Leben erwecken mit Performances aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, bildende Kunst und Video.
Wir erwecken die Räume zu einer menschlichen Installation, in der in Gruppe von 3 Tänzern ein Schauspieler, ein Videokünstler, ein DJ und ein bildender Künstler eine Performance von 10 Minuten in den Innenräumen für die Außenräume anbieten.


[Konzept/Regie/Performance]Yolanda Gutiérrez
[Tanz] Esther Hinz,Pablo Gómez und Yolanda Gutiérrez.
[Musik] DJ Zapata
[Video] Carlos Sandoval
[Schauspiel] Yuri Gárate
[Bildende Kunst] Keyvan Taheri

Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgische Kulturstiftung

ARCHIVE 20-20 / DIS-TANZ-SOLO
Funded by the Federal Government Commissioner for Culture and Media in the NEUSTART KULTUR program, DIS-TANZEN aid program of the Dachverband Tanz Deutschland.


 

 

Political Bodies / Yolanda Gutiérrez & Jens Dietrich

Political Body hat im Englischen eine doppelte Bedeutung. Als feststehender Begriff bezieht sich der Ausdruck auf eine politische Institution. Und wortwörtlich genommen geht es um das Politische des Körpers. Mit dem Projekt Political Bodies beabsichtigten wir die Bandbreite zwischen den beiden Lesarten sichtbar zu machen: Welche politische Rolle übernimmt der Körper in der Kunst, und wie wird aus einer künstlerischen Bewegung eine politische.

Die ersten Ideen für die Tanzperformance Political Bodies entstanden, als Yolanda Gutiérrez 2012 eine Künstlerresidenz an der Ecole des Sables in Toubab Dialaw machte und mit Tänzern aus der Hip-Hop-Szene Dakars in Kontakt kam.

Aufführung Kampnagel, Hamburg
Jennifer Beck, spex

Erschienen im März 2016
ISBN 978-3-938218-80-8

Herausgegeben von Yolanda Gutiérrez & Jens Dietrich

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