Ab 2017 realisierte ich meinen ersten dekolonisierenden-silent-walk-performativen Stadtrundgang URBAN BODIES PROJECT. Dieser wurde zum internationalen Festival THEATER DER WELT eingeladen. Danach wurde dieses Projekt nach Amsterdam zum internationalen Tanzfestival JULIDANS und nach Stuttgart zum Festival DIE IRRITIERTE STADTeingeladen. Später folgte das Projekt DECOLONYCITIES 2019 und 2021 in Hamburg. Beide werden unter der von mir neu gegründeten Plattform SHAPE THE FUTURE von einem diversen und internationalen Team betreut.

 
Foto: Janto Djassi

URBAN BODIES PROJECT - HAMBURG
Am 8. und 9 Oktober.

Treffpunkt: Bismarck-Denkmal (Alter-Elbpark) in Richtung
Millerntordamm Ecke Holstenwall - 5 Min. von der U-Bahn St.Pauli
Uhrzeit Beginn: 17:30 Uhr /am Sonnabend auch um 14:30 Uhr
Ankunft und Registrierung: 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

3G Regel
Eintritt frei!
bei mind. 24 Std.vorherige Voranmeldung. Hier unten sind die Links für die einzelnen Tage:

Freitag. den 08. Oktober 17:30 hier klicken

Samstag. den 09. Oktober 14:30 hier klicken

Samstag. den 09. Oktober 17:30 hier klicken

Die mexikanisch-deutsche Choreografin Yolanda Gutiérrez zeigt mit einem Teil des Teams von 2017 die urbanen kolonialen Spuren in der Nähe des Hafens von Hamburg mit Tanzinterventionen als Audiowalk dekolonisierendes Projekt.

Das Goethe-Institut Hamburg im Rahmen des Projektes "ReMapping Memories Lisboa-Hamburg: (postkoloniale) Erinnerungsorte" lädt mit Yolanda Gutiérrez zu einer künstlerischen Intervention ausgewählter Orte des o.g. Projekts zur Erforschung und Bearbeitung kolonialer Spuren in der Stadtgeographie der Städte Hamburg und Lissabon. In Hamburg kommt das Ensemble von 2017 zusammen, um tänzerische Interventionen kombiniert mit einem silent-walk zu präsentieren.

"Remapping" hinterfragt auf vergleichender Basis, welche Rolle die kolonialen Spuren in der heute gelebten Stadt Hamburg hinterlassen haben und wie diese in unserem Alltag hier fortwirken. Diese Orte werden zunächst auf Basis von Texten und Interviews von Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen bearbeitet. Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Texte auf einer gesonderten Webseite sollen ausgewählte Orte mit einem künstlerisch intervenierenden Stadtrundgang bespielt werden um eine aktive Auseinandersetzung der Besucher*innen mit diesen Orten zu ermöglichen.


Künstlerische Leitung/Konzept/Choreographie: Yolanda Gutiérrez
Assistenz: Lucia Lilen Heffner
Choreographie/Tanz/Performance: Kossi Sébastien Aholou-wokawui, Faizel Browny, Eva Lomby und Chi Him Chik.
Erzählerstimme: Judith Mauch
Mit Texten von: Jokinen, Jan Kawlath und Yingrui Bi, sowie von Anke Schwarzer im Interview mit Elaine Thomas.
Audio artist: Igor Sherba

URBAN BODIES PROJECT wurde ermöglicht durch die Förderung vom Goethe Institut Hamburg und die Wiederaufnahme-und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

 

Political Bodies / Yolanda Gutiérrez & Jens Dietrich

Political Body hat im Englischen eine doppelte Bedeutung. Als feststehender Begriff bezieht sich der Ausdruck auf eine politische Institution. Und wortwörtlich genommen geht es um das Politische des Körpers. Mit dem Projekt Political Bodies beabsichtigten wir die Bandbreite zwischen den beiden Lesarten sichtbar zu machen: Welche politische Rolle übernimmt der Körper in der Kunst, und wie wird aus einer künstlerischen Bewegung eine politische.

Die ersten Ideen für die Tanzperformance Political Bodies entstanden, als Yolanda Gutiérrez 2012 eine Künstlerresidenz an der Ecole des Sables in Toubab Dialaw machte und mit Tänzern aus der Hip-Hop-Szene Dakars in Kontakt kam.

Aufführung Kampnagel, Hamburg
Jennifer Beck, spex

Erschienen im März 2016
ISBN 978-3-938218-80-8

Herausgegeben von Yolanda Gutiérrez & Jens Dietrich

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