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DEAD DANCE ZONE im MARKK - 2020
URBAN BODIES PROJECT STUTTGART - 2020
DECOLONYCITIES DAR ES SALAAM-HAMBURG 2019
URBAN BODIES PROJECT - AMSTERDAM 2019
PLANET KIGALI 2018
RWANDAN ARTS KLUB - 2018
DEAD DANCE ZONE im MARKK - 2018
DER KÖRPER AM ENDE DER ZEITEN - 2018
You're welcome ...2018
URBAN BODIES PROJECT - HAMBURG 2017
THERE IS NO WORD FOR FUTURE IN SWAHILI - 2017
POP-UP Mexican Klub - 2017
THE FAKE EMPIRE 2015
POLITICAL BODIES - 2015
DEAD DANCE ZONE - 2014
Axel & Axel - die dritte Runde- 2013
Mexican Spirit Vol.1 - 2013
Axel & Axel -die zweite Runde- 2013
Romeo in Julias Revier - 2013
DANZAFUTURA II - 2012
Axel & Axel - 2012
Romeo vs. Romeo 2012
DANZAFUTURA - 2011
SUPERHERO - 2010
SUPERHERO ACADEMY - 2010
The Wrestler & The Dancer
-reloaded- 2010

my dance room 2010

Foto: Igor Scheba

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DECOLONYCITIES - 2019

Oktober 2019

Wie kann das verdrängte Wissen um die deutsche Kolonialvergangenheit neu erinnert werden? Und welche besondere Rolle spielt die Stadt Hamburg in dieser Geschichte, ihr Wohlstand, ihre Kaufleute und Politiker?

Nach URBAN BODIES (im Rahmen von Theater der Welt 2017 und zuletzt bei JULIDANS 2019) führt die Hamburger Choreografin Yolanda Gutiérrez als eine der #1000TATEN ZUR ERINNERUNGSKULTUR ihre körperlich-architektonische Recherche in der HafenCity fort, dort, wo noch immer Straßen nach »Eroberern« der »Neuen Welt« benannt sind. Denn hier wird die bis heute wirksame Bedeutung des Kolonialhandels für die Hansestadt besonders sichtbar.

Eine Gruppe Performer*innen aus Daressalaam und Hamburg beschäftigt in einer künstlerischen Vor-Ort-Recherche mit der im öffentlichen Raum verankerten kolonialen Vergangenheit. Bei dem entstehenden performativen Spaziergang werden die Zuschauer*innen Zeug*innen dieser Verwebung individueller Erfahrungen und Biografien mit der deutsch-tansanischen Geschichte: Über Kopfhörer empfangen sie gleichzeitig ein Hörstück, das die Interventionen der fünf Darsteller*innen im Raum verortet. Die Gruppe setzt so den in Stein gemeißelten Zeugnissen von Unterdrückung eine eigene, körperlich-choreografische Perspektive entgegen.

Hier treffen Tänzer aus Dar es Salaam und Hamburg und begeben sich auf eine eigene Geschichtserzählung und Auseinandersetzung mit der Stadt. Erfahren sie mit uns diese ungewöhnliche, neue und kritische- und künstlerische dekolonisierende Sicht auf die Stadt.


[Konzept/Choreografie] Yolanda Gutiérrez
[Assistenz] Marian Beaujon-Zumbrägel
[Produktionsleitung] Julia Klinkert
[Audio Künstler] Igor Sheba
[Erzähler Stimme] Elaine Thomas
[Mit] Isack Peter Abeneko, Shabani Mugado, Halima Abdallah, Thadi Alawi, Moussa Issiaka

Eine production von yolanda gutiérrez & projects und Kampnagel