Home   News   Tanz-Theater   Video   Archiv   Über mich   Downloads   Links   Kontakt   
DECOLONYCITIES
URBAN BODIES PROJECT - AMSTERDAM
PLANET KIGALI
RWANDAN ARTS KLUB
DEAD DANCE ZONE
DER KÖRPER AM ENDE DER ZEITEN
You're welcome ...
URBAN BODIES PROJECT
THERE IS NO WORD FOR FUTURE IN SWAHILI
POP-UP Mexican Klub
THE FAKE EMPIRE
POLITICAL BODIES
DEAD DANCE ZONE
Axel & Axel - die dritte Runde-
Mexican Spirit Vol.1
Axel & Axel -die zweite Runde-
DANZAFUTURA II
Romeo in Julias Revier
Axel & Axel
Romeo vs. Romeo
DANZAFUTURA
SUPERHERO
SUPERHERO ACADEMY
The Wrestler & The Dancer
-reloaded-

The Wrestler & The Dancer
my dance room 2010
my dance room 2009
about lucha libre
my dance room

Foto: Igor Scheba

[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15]

DECOLONYCITIES

Oktober 2019

Wie kann das verdrängte Wissen um die deutsche Kolonialvergangenheit neu erinnert werden? Und welche besondere Rolle spielt die Stadt Hamburg in dieser Geschichte, ihr Wohlstand, ihre Kaufleute und Politiker?

Nach URBAN BODIES (im Rahmen von Theater der Welt 2017 und zuletzt bei JULIDANS 2019) führt die Hamburger Choreografin Yolanda Gutiérrez als eine der #1000TATEN ZUR ERINNERUNGSKULTUR ihre körperlich-architektonische Recherche in der HafenCity fort, dort, wo noch immer Straßen nach »Eroberern« der »Neuen Welt« benannt sind. Denn hier wird die bis heute wirksame Bedeutung des Kolonialhandels für die Hansestadt besonders sichtbar.

Eine Gruppe Performer*innen aus Daressalaam und Hamburg beschäftigt in einer künstlerischen Vor-Ort-Recherche mit der im öffentlichen Raum verankerten kolonialen Vergangenheit. Bei dem entstehenden performativen Spaziergang werden die Zuschauer*innen Zeug*innen dieser Verwebung individueller Erfahrungen und Biografien mit der deutsch-tansanischen Geschichte: Über Kopfhörer empfangen sie gleichzeitig ein Hörstück, das die Interventionen der fünf Darsteller*innen im Raum verortet. Die Gruppe setzt so den in Stein gemeißelten Zeugnissen von Unterdrückung eine eigene, körperlich-choreografische Perspektive entgegen.

Hier treffen Tänzer aus Dar es Salaam und Hamburg und begeben sich auf eine eigene Geschichtserzählung und Auseinandersetzung mit der Stadt. Erfahren sie mit uns diese ungewöhnliche, neue und kritische- und künstlerische dekolonisierende Sicht auf die Stadt.


[Konzept/Choreografie] Yolanda Gutiérrez
[Assistenz] Marian Beaujon-Zumbrägel
[Produktionsleitung] Julia Klinkert
[Audio Künstler] Igor Sheba
[Erzähler Stimme] Elaine Thomas
[Mit] Isack Peter Abeneko, Shabani Mugado, Halima Abdallah, Thadi Alawi, Moussa Issiaka

Eine production von yolanda gutiérrez & projects und Kampnagel